Die Ch´umilal Wuj – oder wie wir unser Schicksal finden

Die Maya Ältesten sagen, dass der heilige Cholq´ij Kalender das nützlichste Instrument ist, das die gesamten Weisheit der alten Welt enthält. Er gibt uns die Informationen, die wir für eine volle, harmonische Selbstverwirklichung brauchen.

Er hilft uns, unseren Platz in der Welt zu finden, unser Schicksal, unsere Stärken und Schwächen zu verstehen und führt zu einem Leben, das in Harmonie mit unserem Lebenszweck ist, und uns so unser volles Potential erreichen lässt.

 

Der Cholq´ij besteht aus 20 verschiedenen Energien (Nahuales), die sich mit 13 verschiedenen Tönen verbinden, so entsteht ein Cholq´ij Jahr von 260 Tagen.
 

 

Die Ch´umilal Wuj, das Buch des Schicksals basiert auf dem heiligen Cholq´ij Kalender.

 

Das Buch des Schicksals beinhaltet unsere Geburtszeichen und deren Bedeutung für unser Leben.

 

Die Maya glauben, dass wir alle ein Schicksal zu erfüllen haben –  sind wir von unserem Schicksal entfernt, leiden wir, seelisch, körperlich oder auf allen Ebenen.

 

Jeder Mensch hat ein Schicksal. Die Maya und anderen Naturvölker lebten gemäß ihrem Schicksal und damit in Einklang mit sich selbst, den Mitmenschen und Mutter Erde – alles war in HARMONIE.

 

Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es unser Schicksal ist Hebamme, Schamane, Gärtner oder Geschäftsmann zu sein. Es gibt kein besser oder schlechter denn wenn wir unser Schicksal leben, sind wir ausgefüllt und zufrieden mit genau diesem, unserem Schicksal.

 

Egal was in unserem Leben passiert, hat einen Grund, und je eher wir beginnen auf das zu hören, was unser Inneres uns sagt, auf unser Gefühl, unser inneres Wissen, dann werden wir zu unserem Schicksal geführt.

 

Das Geburtszeichen, die Nahual-Energie begleitet uns durch unser Leben und kann uns helfen, uns selbst besser zu verstehen und unser Schicksal zu finden.

 

Eine Mayazeremonie kann dabei helfen, die Nahualenergie mehr in unser Leben einzuladen, diese Kraft in uns zu erwecken, die uns hilft unseren Lebenssinn zu erfüllen.
 

 

Das heilige Feuer ist eine Methode, die hilft das alte Wissen wieder in uns zu erwecken. Das Wissen ist in jedem von uns, wir müssen uns nur wieder daran erinnern. Je mehr wir in uns gehen, sei es durch Meditationen, Spaziergänge in der Natur, etc. kommen wir mehr und mehr in den Kontakt mit unserem wahren Selbst.

 

2006, ein Jahr nachdem ich anfing zu meditieren, spürte ich den Ruf meines Schicksals zum ersten Mal. Ich las über La Palma und wusste: Ich muss dorthin! Ich wusste nicht wie, doch ich wusste es muss sein. Ein paar Monate später erhielt ich einen unverhofften Geldsegen und buchte mit meiner Familie einen 5-wöchigen Urlaub auf La Palma. Wir hatten einen Mietwagen und erkundeten die gesamte Insel.

 

Kurz nach unserer Ankunft begegnete ich einer Luxemburgerin, die einige Jahre in Südamerika gereist war. Wir freundeten uns an und sie erzählte mir viel von der Kultur der Ureinwohner. Ich war fasziniert und konnte nicht genug von ihren Erzählungen bekommen. Ich wusste: Ich muss dorthin, ich wollte die alten Kulturen unserer Welt kennen lernen.

 

Noch im selben Jahr zogen wir nach England, doch der Gedanke an Südamerika lies mir keine Ruhe, immer wieder dachte ich daran, es war ein inneres Sehnen.

 

Nach der Geburt unseres 3. Kindes entschieden wir eine Auszeit zu nehmen um –  so hoffte ich – Südamerika zu bereisen. Doch mein Mann hatte Angst und deshalb entschieden wir zunächst mit dem Wohnwagen Spanien und Portugal anschauen.

 

Wenn wir bereit sind unser Schicksal zu erfüllen, öffnet es die Wege die nötig sind und so kam es, dass wir den Wohnwagen wieder verkauften und nach Costa Rica gingen, wo wir zunächst fast ein Jahr lebten bevor wir uns auf den Weg durch Zentralamerika machten, die Pyramiden der Maya anschauten und schließlich nach Guatemala, dem Land der Maya kamen und dort Unglaubliches erlebten:

 

Sehr viel innerer Schmerz und Krankheit kam in mein Leben, doch dieses wie es schien „Leid“ führte uns schließlich zu den alten Maya, die mich zur Mayaschamanin einweihten.


 

So lernte ich: alles hat seinen Grund, und wenn wir es wirklich wollen, wenn wir uns hingeben, das akzeptieren was ist, dann werden wir zu dem geführt, was wir sind, wer wir sind.