Übergewicht, Verstopfung, Unfruchtbarkeit, Zysten und Co. durch Östrogendominanz

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Östrogendominanz wird das hormonelle Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron bezeichnet.

Frauen haben zwei sexuelle Haupthormone: Östrogen und Progesteron. Östrogen erreicht den Höhepunkt in der ersten Hälfte des Menstruationszyklus, um den Eisprung auszulösen, Progesteron steigt in der zweiten Hälfte des Zyklus und steigt weiter an, wenn frau schwanger ist oder sinkt um die Menstruation auszulösen.

Bei Frauen sollten Progesteron und Östrogen in einem Verhältnis von 30:1 stehen, aber wenn dieses Verhältnis sich verändert und eine Frau einen Mangel an Progesteron und / oder einen Überschuss an Östrogen hat, ist sie in einem Zustand von Östrogendominanz. Mehr als 50 Prozent aller Frauen über 35 haben eine Östrogendominanz.

Bereits in der Mitte des letzten Jahrhunderts waren viele der giftigen Auswirkungen von zu viel Östrogen bekannt: Krebs, unnormale Blutgerinnung, Unfruchtbarkeit. Doch zur selben Zeit behaupteten die Arzneifirmen, das Östrogen gesund wäre und die Fruchtbarkeit erhöht. So begann der Mythus, dass hohe Östrogenwerte gut für Frauen wären und die Pille und Hormontherapie wurde mehr und mehr verschrieben….

Doch hohe Östrogenwerte sind extrem entzündungsverursachend im dem Körper einer Frau.

Symptome von Östrogendominanz

schmerzhafte Perioden, heftige Blutungen und Blutgerinnung
schmerzempfindliche Brüste
ständige Müdigkeit
Depressionen
Verstopfung
Schwindel
Unfähigkeit Gewicht ab zu nehmen
Stimmungsschwankungen
Angstattacken
Unfruchtbarkeit
geschwollene Finger und Füße (Wassereinlagerungen)
unregelmäßige Perioden
menstruelle Krämpfe
PMS
Zysten in den Eierstöcke
Fibrome
Brustkrebs
Endometriose
Übergewicht und Probleme abzunehmen
Haarverlust
Polyzystisches Ovar-Syndrom
trockene Augen und Haut und Vagina
frühes Einsetzen der Pubertät
Schilddrüsenunterfunktion
Akne
Gallenblasenprobleme

Was verursacht Östrogendominanz?

Ein Überschuss an Östrogen durch eine schlecht versorgte oder träge Leber, was die Östrogen-Entgiftung reduziert: Die Leber braucht eine Fülle von Proteinen, Vitaminen und Mineralien um die genutzten Hormone aus unserem System zu entgiften. Wenn das Östrogen nicht abgebaut werden kann, zirkuliert es im Körper und verursacht Funktionsstörungen.

Schwache Hormonproduktion resultiert in niedrigem Progesteronspiegel und das wiederum führt zu Östrogendominanz: Östrogen und Progesteron sollten in Balance miteinander sein, aber eine schlechte Ernährung kann zu niedrigem Progesteron führen. Der Körper braucht z. B. Vitamin A und Schilddrüsenhormon (T3) um Progesteron her zu stellen. Wenn man also z. B. niedrige Schilddrüsenfunktion (z. B. durch Gluten) hat führt das schnell zu niedrigem Progesteron und damit zur Östrogendominanz.

Chronischer Stress: Stress jeder Art vermindert die Progesteronwerte um die Produktion vom Stresshormon Cortisol (was uns hilft Stress zu überleben) zu erhöhen.

Die Pille, Östrogenersatz-Therapie: Wenn frau synthetische Östrogene zu sich nimmt, erhöht das das Östrogen in ihrem Körper und wird so zu einer Gefahr für den Körper. Synthetische Hormone verursachen u. a. Herz- Kreislauferkrankungen, Fehlgeburten, PMS, Eierstock- und Brustkrebs sowie Depressionen.

Was du tun kannst, um deine Hormonlevel natürlich ins Gleichgewicht zu bringen:

-Erhöhe die Hormonsynthese mit Vitamin A (esse Karotten, Orangen und andere orangefarbene Früchte, diese enthalten Betacarotin, welches vom Körper in Vitamin A umgewandelt wird), Vitamin E, Vitamin D3
-Vermindere alles, was die Hormonsynthese blockt: ungesättigte Fette, zu viel Östrogen durch künstliche Hormone wie die Pille.
– Unterstütze deine Leber z. B. mit Mariendistel, Selen und Alphaliponsäure
-Fußbäder mit Magnesiumchlorid mehrere Male in der Woche
– Reduziere Stress und Umweltgifte.
Schlafmangel, Lebensmittelunverträglichkeiten: Sorge für ausreichend Schlaf. Verzichte 4 Wochen auf Gluten und Milchprodukte und schaue wie sich das auf dein Wohlbefinden auswirkt
-Reinige dein Haus von chemischen Reinigungs- und Schönheitsartikel: z. B. Teflon, BPA, Aluminium
-Unterstütze deinen Körper mit entzündungshemmenden Naturheilmitteln: z. B. Omega 3, Avocados, natives Kokosnussöl
-DIM hilft einen Überschuss an Östrogen ab zu bauen.
-Vitex ist eine Pflanze, die Progesteron reguliert
-B Vitamine helfen den Stresslevel und Hormone zu regulieren, ebenso wie adaptogene Kräuter, die die Energie erhöhen. Zu diesen Kräutern zählen: z. B. Maca, Ashwaganda, Kurkuma Süßholzwurzel, Rhodiola

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