Wieder lernen du selbst zu sein

Von klein auf habe ich gelernt mich zu verstecken – mein wahres Selbst, mein wahres Sein. Hinter Masken. Ich habe gelernt mich zu verstellen, mich anzupassen und es anderen Recht zu machen.

Ich lernte ruhig, brav und lieb zu sein. Meine Bedürfnisse und Talente zu unterdrücken. In einigen Bereichen meines Lebens wurde ich zur Rebellin – einiges ließ sich einfach nicht unterdrücken:). Doch trotzdem wollte ich immer die Liebe und Nette sein, die von allen geliebt wird.

In unserer Gesellschaft ist es so normal uns zu verstecken, in der Schule, im Beruf, selbst in der Familie – überall geht es darum sich anzupassen. Von allen gemocht zu werden, immer die Gute zu sein.

So stark ist noch der Wunsch in uns geliebt zu werden. Kein Wunder, als Kinder schenkte man uns oftmals nur Liebe, wenn wir brav, lieb, gut in der Schule usw. waren. Liebe war (fast) immer an Bedingungen geknüpft. Als Erwachsene haben wir immer noch Angst etwas falsch zu machen, Angst dann nicht mehr geliebt zu werden.

Sehr oft ist uns das noch nicht einmal bewusst. Wir sind einfach gute Menschen und lieben es zu helfen und können niemandem etwas abschlagen – außer uns selbst. Wir selbst stehen ganz hinten. Inklusive unserer Träume. Wir fragen uns oft: Was waren eigentlich noch mal meine Träume? Eigentlich weiß ich schon gar nicht mehr wer ich bin und was ich mir wünsche.

Wer bin ich? Was steckt wirklich in mir? Das kannst du nur dann herausfinden, wenn du wieder beginnst zu träumen. Wenn du wieder beginnst zu fühlen, das zu spüren was tief in dir vergraben liegt. Auf deine Bedürfnisse zu lauschen und echt zu sein. Das auszudrücken was du ausdrücken möchtest – ohne Angst, was die anderen sagen oder denken könnten. Nicht mehr für andere zu leben, sondern für dich. Wieder beginnen deine innere Kraft zu spüren und diese unendliche Liebe in dir. Wenn du wieder beginnst, dieses innere Sehnen in dir wahrzunehmen und diesem zu folgen…..

Erst als ich begann wieder fühlen zu lernen, spürte ich mich wieder. Auch das Sehnen in mir begann wieder zu erwachen. Das Sehnen danach, mich zu entfalten. Ich begann den Weg zu mir selbst. Trotzdem ich das Sehnen spürte, stand so viel zwischen mir und meiner Entfaltung. Was war mit meinen Kindern? Und meinem Mann? Sie brauchten mich doch? Vielleicht sollte ich doch lieber meine Träume erst einmal auf Eis legen, bis meine Kinder groß sind? Und erst einmal nur für meine Kinder und meinen Mann da sein? Ich spürte, wie sehr ich sie glücklich machen wollte. Wie ich meinte, für ihr Glück verantwortlich zu sein, aber auch tief in mir dieses Bedürfnis, es ihnen Recht zu machen, alle zufrieden zu stellen.

Doch konnte ich das überhaupt?

Je tiefer ich diese tiefverwurzelten Glaubenssätze verfolgte, desto mehr erkannte ich, dass ich es eben nicht konnte. Ich habe einzig die Verantwortung für mein eigenes Glück, aber nicht die von dem Glück meiner Kinder, Mann, Freunden oder Familie. Damit nahm ich ihnen die Verantwortung und damit auch die Kraft sie selbst zu sein!

Hatte ich nicht als Mutter vielmehr die Aufgabe meinen Kindern vorzuleben in MEINE Kraft zu kommen? Authentisch zu sein, indem ich meine Träume lebe? Ich erkannte für mich, dass ich ihnen viel mehr für ihr Leben mitgeben kann, wenn ich meinem Inneren folge, anstatt es ihnen zu liebe zu unterdrücken. Damit machte ich mich selbst zum Opfer und zeigte ihnen, dass ich als Mutter nur für andere lebe und meine innere Kraft nicht leben darf.

Nein, das wollte ich nicht! Ich wollte, authentisch sein, echt sein, Ich sein, meine Kraft leben.
Ja und das ist möglich, auch für Mütter:). Wir können den Weg finden, uns auszudrücken und gerade dann gute Mütter zu sein. Denn wir stehen dann in unserer Kraft und diese drückt sich auch im Außen aus.

Immer wieder auf dem Weg zu uns selbst kommen Momente in denen die alten Muster hochkommen, die Muster der Angst vor Ablehnung.
Gerade vor einigen Tagen lag mir etwas auf dem Herzen. Ich spürte ich muss meinem Mann etwas sagen, etwas von dem ich wusste, es würde ihm nicht gefallen…. Doch tief in mir bemerkte ich ein Zögern. Angst vor seinem Widerstand? Angst vor Ablehnung wenn ich ihm sage, was ich ihm zu sagen habe? Ja! Das war also dieses Zögern in mir! Wow!!! So viele Jahre auf diesem Weg und immer noch dieses Muster:). Ich spürte dieses Gefühl in mir und Szenen meiner Kindheit rauschten an mir vorbei:

Die Opferrolle der Frau. Das Gefühl alles verstecken zu müssen, inklusive aller Gefühle, um den Mann nicht zu verärgern. So tief sind die tief verwurzelten Muster unserer Ahninnen, dass sie immer noch durch uns wirken.

Doch jetzt ist die Zeit unserer Bewusstwerdung und unserer Entfaltung gekommen.

Und deshalb lade ich dich ganz herzlich ein zur Vollmond-Feuerzeremonie!

Am 3. Dezember, trifft die Mayaenergie 5 Q´anil – die Energie des Samens und der Schönheit – mit der Vollmondin zusammen.
An diesem Tag werde ich eine traditionelle Mayafeuerzeremonie halten und lade euch herzlich ein, dabei zu sein. Wir verbinden uns mit der Mondgöttin, Mutter Erde, dem heiligen Feuer und den Elementen. Wir fühlen tief in uns hinein und lassen die heiligen Kräfte durch uns wirken, um uns zu transformieren.

Qanil und die Vollmondin unterstützen uns dabei, unsere Echtheit, unsere wahre Kraft zu entfalten! Den Samen zu pflanzen und gedeihen zu lassen – der Samen, der wir sind.

Entfalten wir uns gemeinsam. Lassen wir die Göttin in uns erblühen.

Hier gehts zur Anmeldung:

https://hara-meets-wombpower.com/mayafeuer/

In Liebe,

deine Alicia Kusumitra.