Was uns davon abhält unsere Lebensaufgabe zu leben

Laut den Maya und anderen Urvölkern kommen wir auf diese Welt, um uns zu entfalten. Wir alle haben einzigartige Gaben und Talente – eine Lebensaufgabe – die wir mit uns bringen.

Doch diese Gaben und Talente sind oftmals tief in uns versteckt. Als Kinder spürten wir noch unser inneres Licht, doch dann kamen wir zur Schule und lernten uns anzupassen und zu sein, wie alle anderen. Unser Licht verblasste und wurde überdeckt von unserem Schmerz.

Wir lernten Konkurrenz, dass wir gut sein müssen, um anerkannt und geliebt zu werden – Liebe war immer an etwas gebunden – niemals bedingungslos.

So lernten wir zu denken, dass wir nicht gut genug sind. Das etwas nicht mit uns in Ordnung ist. Alle anderen kriegen ihr Leben hin und sind glücklich, aber ich nicht. Ich werde es nie schaffen.

Aber jetzt ist die Zeit gekommen, unser Licht wieder zu entfalten, es aus uns heraus fließen zu lassen – unsere Gaben in die Welt zu bringen.

Ja, ich kenne es nur zu gut, diese Gedanken der Minderwertigkeit. Das Gefühl, ich bin nicht gut genug, ich muss erst heil sein, ich muss erst diese oder jene Blockade aufgelöst haben, ich muss erst gesund sein, erlöst sein von meinem Schmerz.

Es ist ein tief verwurzeltes Glaubensmuster in uns, dass wenn wir Menschen helfen wollen, müssen wir gesund, glücklich sein und alles überwunden haben – also erleuchtet sein:)

Doch ist das so? Jahrelang fühlte ich mich schlecht, weil ich immer noch nicht heil war. Trotzdem hatte ich den Wunsch anderen zu helfen – doch ich fühlte mich minderwertig weil ich noch nicht „perfekt“ gesund und ganz war.

Dann kam ich zu den Maya. Dort erzählte mir eine Schamanin in einer Feuerzeremonie, dass ich mein Leben lang krank gewesen bin und voller Schmerz war, weil ich Schamanin bin – das gehöre zu meinem Weg, dieser Schmerz würde mich zu mir selbst führen.

Zum ersten Mal verurteilte ich mich nicht für meine Krankheiten, für mein UN-Heilsein. Ich erkannte, dass alles einen Sinn hat. Das alles Für mich passiert. Damit ich lerne, damit ich die sein kann, die ich wirklich bin.

Doch trotzdem fiel es mir schwer meine Gaben anzunehmen – die Minderwertigkeit war zu groß. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich tatsächlich Schamanin bin. Selbst als ich von der Mayaältesten Nana Tomasa eingeweiht wurde fühlte ich mich nicht besser. Ich spürte die Feuerkraft durch mich fließen aber ich war trotzdem überzeugt, dass alle anderen Schamanen besser waren als ich und ich nicht gut genug war.

Als wir zurück nach Europa kamen traf ich sogar zunächst die Entscheidung keine Schamanin mehr zu sein – aus Angst davor hinauszugehen mit meiner inneren Kraft.

Aber etwas Wundersames geschah. Meine Tante rief mich an und sagte, dass meine Lehrerin Nana Tomasa im Fernsehen sei – in einer Doku über Guatemala.

Ich schaute über Internet – und tatsächlich : Ich sah sie! Es war unglaublich sie in dieser Deutschen Doku zu sehen, ihre sanfte Weisheit. Das war für mich eine klare Botschaft. Ich hörte ihre weisen Worte in mir : „Alicia, animo!“Alicia gehe deinen Weg weiter, habe Kraft und Mut! Genau diese Worte hatte sie während meiner Einweihung so oft zu mir gesagt.

Alicia, du bist Mayaschamanin, das ist deine Lebensaufgabe – dein Don -wie die Maya sagen.

Plötzlich spürte ich deutlich das Ja zu mir selbst!

Kurz danach traten suchende Menschen in mein Leben und ich begann Feuerzeremonien auch in Europa zu halten.

Ja, ich hatte Angst, ja ich fühlte mich oft minderwertig. Und doch folgte ich meinem inneren Ruf und tauchte durch die Ängste.

Ich versuchte danach noch einige Male meine Gabe wegzudrücken.

Den Kindern zu Liebe – schließlich brauchten sie ja eine Mutter, die immer für sie da ist.

Auch meinte ich immer noch, um „richtig“ rauszugehen mit meiner Arbeit müsste ich noch heiler und noch gesünder sein….

So viele Ausreden. So viele Ängste. Ja, es waren Ausreden. Die Ausrede aus Angst meine Verantwortung für mich und mein Inneres zu übernehmen. Die Angst vollständig JA zu mir selbst zu sagen.

Es schien so einfach mich zurückzuhalten. Meine Energie nicht fließen zu lassen. In dem scheinbaren sicheren Kokon zu bleiben, als Mutter, als Ehefrau, im Schoß der Familie. So schien es zumindest…

Doch es machte mich nicht glücklich. Es fühlte sich an, als ob sich meine innere Kraft gegen mich wandte.

Und jedes Mal wenn ich meine Gaben lebte, wenn ich eine Feuerzeremonie hielt, floss die Energie, sie floss durch mich, das heilige Feuer und einfach alles fühlte sich fließend an.

Schließlich kam ich an den Punkt, an dem ich das Gefühl hatte, ich müsse mich jetzt endlich FÜR mich entscheiden. Endlich Ja zu dem sagen, was aus mir raus fließen wollte. Dem inneren Fließen folgen. Und zwar nicht mehr nur halbherzig, sondern aus vollem Herzen.

Also sagte ich innerlich „Ja“ und die erste Tür öffnete sich. Ich trat durch diese Tür und die nächste Tür öffnete sich.

Und ich lernte: Nein, ich muss nicht perfekt und vollkommen heil sein. Viel wichtiger ist, dass ich ich bin. Authentisch, die wahre Alicia. Mich so zeigen wie ich bin. Nein ich bin nicht perfekt, ich habe meine eigenen Prozesse – aber diese Prozesse, diese Transformationen helfen mir Schritt zu Schritt ganz zu werden.

Und ja, die Minderwertigkeit klopfte trotzdem wieder an:). Angst was die Menschen von mir denken, wenn ich authentisch hinausgehe. Angst keine gute Mutter mehr zu sein. Angst etwas falsch zu machen. Und immer wieder schaute ich mir diese Ängste an und tauchte tief in mich und die Ängste hinein.

Die Angst nicht geliebt zu sein liegt vielen Ängsten zugrunde.
Und diese Angst ist manchmal so stark dass man denkt: Ich krieg es eh nie hin, ich schaffe es nie, dann lass ich es lieber ganz bleiben…. Und so leben aufgrund dieser Angst leben viele Menschen nicht ihre Bestimmung.

Wenn ich Ja zu mir sage, mit all meinen Anteilen, Ängsten, zu allem was in mir ist – auch zu meinem inneren Licht – dann liebe ich mich. Dann wird die Minderwertigkeit überflüssig und kann gehen.

Ich lernte, dass es nicht reicht in mich zu gehen. Nein, ein Ja zu mir selbst und auch die Schritte im Außen zu gehen sind ebenso wichtig. Und ja: Es passieren „Fehler“, aber wie Eckhart Tolle so schön sagt: Ein Fehler ist dann kein Fehler mehr, wenn ich daraus lerne. Und genau darum geht es, wir lernen und gehen dadurch weiter – in der Welt und zu uns selbst.

Die Zeit ist da. Warte nicht mehr länger. Gehe den ersten Schritt zu dir selbst. Schau dir die „Ausreden“ in deinem Kopf an, warum du deine Visionen nicht leben kannst. Glaub mir, es sind nur Ausreden. Wenn du wirklich Ja sagst, wird alles da sein, was du brauchst. Du musst nur den ersten Schritt gehen. Gehe durch die Minderwertigkeit, durch die Angst. Fühle sie, umarme sie. So wirst du Stück für Stück wieder ganz. Die Zeit ist da aus dir heraus zu leben. Dich zu entfalten.

Am Sonntag Abend findet ein kostenloses live Event mit der Botschafterin für das Weibliche Kristina Rumpel,dem Medium Ramadas, dem Coach Konstantin Peterson und mir statt.

Es ist ein wunderbarer Tag im Mayakalender, der Tag der Fülle und der Weiblichkeit, die Energie, die unsere Träume, unser Potential und unsere Energie zusammen bringt. K´at ist das Feuer – das in uns allen brennt.

K´at befreit unsere Innere Kraft – lassen wir sie gemeinsam hinausfließen in diese Welt.

Wir lassen dich an unseren Erfahrungen teilhaben und zeigen dir, wie es möglich ist, dein Inneres zu entfalten – egal wie groß die Hindernisse scheinen. Wir sprechen über unsere Lebensaufgabe, wie wir sie entfalten können und wie wir mit Ängsten und Schmerz umgehen können.

Am Ende unseres Gespräches entzünden wir das heilige Feuer und vereinen uns, und laden die Kraft der Befreiung und Fülle in unser aller Leben ein.

Möchtest du dabei sein?

Dann melde dich hier kostenlos an:

Tag der Fülle und des Feuers

Alles Liebe,

Alicia Kusumitra.