Transformation und erfüllte Beziehungen

Hallo Ihr Lieben, 
nachdem ihr ja schon in meinem letzten Artikel von der Geburt meiner Tochter Lorelai lesen konntet, möchte ich euch  nun, nachdem ich meine Transformation vollendet habe, euch auch gerne daran teilhaben lassen. 
Und wie schon so oft durfte während bzw. durch die Transformation etwas Neues entstehen: Unser nächster kostenloser Onlinekongress „Erfüllte Beziehungen“ – aber darüber weiter unter im Artikel:).

Meine Transformation

Ich wusste schon vor meiner Schwangerschaft, dass mich, wenn ich Ja zu der Seele sagen werde, viel Transformation erwarten würde. Ich hatte es bisher in jeder meiner Schwangerschaften so erlebt – während einer Schwangerschaft habe ich als Frau die Gelegenheit mich neu zu gebären.

Meine 7. Schwangerschaft war wundervoll. Die Transformation begann zunächst mehr im Außen, durch unseren Umzug nach Mexiko im Mai 2018. Mich sehnte es schon seit langem danach, zurück nach Zentralamerika zu gehen und die Pyramiden zu sehen.

Im August 2018 war es dann soweit: Mit unserem Auto fuhren wir quer durch Mexiko zu den heiligen Stätten der Maya. Es war eine wundervolle Zeit.

Ich spürte bereits da tief in mir eine Angst hochkommen und das war das Gefühl, das immer mal wieder anklopfte.

Ich wusste in mir: Es würde noch eine tief gehende Transformation kommen.

Doch als sie dann kam, überwältigte sie mich. Es war Ende November. Noch 5 Wochen bis zu meiner Geburt. Alles begann mit einer harmlosen Erkältung. Doch mein Schnupfen hörte nicht auf. Ich konnte nicht mehr schlafen, hatte das Gefühl, ich würde ersticken und lief nächtelang draußen umher. Todesängste begleiteten mich. Ich wusste: Ich musste mich dieser Angst stellen, doch sie war so überwältigend, dass ich es nicht konnte. Ich wollte nur davon rennen. Mit jedem Gefühl war ich bisher klar gekommen. Wut, Angst, Traurigkeit, Ungeduld. Wie oft war ich schon tief in mich getaucht, um jeden Anteil in mir zu umarmen und zu heilen.
Doch nun diese starke Panik. Ich wollte einfach nicht! Ich bat meinen Bruder um Hilfe. Er hielt den Raum für mich, so dass ich es schaffte in einer Nacht in die Panik zu gehen. Dunkelheit umfing mich. Ich erlebte erneut meine eigene Geburt. Spürte alles erneut, wie die Geburt künstlich eingeleitet wurde, wie ich mit einer Saugglocke aus meiner Mutter gezogen wurde, wie die Nabelschnur sofort durchtrennt wurde und ich das Gefühl hatte zu ersticken. Dann Angst, weil ich von meiner Mutter getrennt war, immer wieder und wieder.
Ich verband den inneren Säugling in mir mit der Nabelschnur von Mutter Erde. Mutter Erde umfing und hielt und nährte diesen Teil in mir.

Doch auch das war nur der Anfang. Ich hatte eine Weile „Ruhe“ vor den Panikattacken. Aber dann folgte die nächste Phase.
Ich habe schon viel Transformation erlebt, besonders während meiner Einweihung zur Schamanin in Guatemala. Ich dachte immer, mehr kann eigentlich gar nicht hochkommen:).
Doch ich hatte mich getäuscht… Die Panik kam und ging und ich fühlte, etwas ganz Tiefes kam ans Licht. So viele schlaflose Nächte, die mich auch körperlich schwächten und aus meiner Mitte rissen. Doch alles war notwendig, damit ich durch das alles gehen konnte.

Ich weiß was Hingabe bedeutet und ich wusste, es ging auch hier um Hingabe. Und doch lässt sich Hingabe nicht erzwingen, auch wenn der Verstand es möchte. Alles geschieht dann, wenn wir bereit sind. Und die Schlaflosigkeit, die Panik, der innere Schmerz brachten mich dazu bereit zu sein. Ich hatte so viele liebe Freunde und Familie an meiner Seite, die mich in dieser Zeit unterstützen. Mit mir telefonierten, mich begleiteten.

Während dieser transformativen Zeit geschah die Geburt meiner Tochter – die Wellen flossen durch mich, ich überließ meinem Körper die Führung und alles geschah von allein. Meine Tochter wurde in etwas mehr als einer Stunde geboren.

Doch nach der Geburt ging es schnell weiter:).

Es kamen so viele Anteile in mir zum Vorschein – Teile in mir die geheilt werden wollten.

Ich hatte schon vor der Geburt mehrfach gespürt, dass ich auf den naheliegenden heiligen Hügel Cerro Zapotecas gehen musste. Eine Woche nach der Geburt ging ich und das gleich mehrere Tage nacheinander. Es waren Pilgerreisen, ich sprach Mantren, fühlte und ließ mich führen. Ich fühle, dass ich hier schon einmal gelebt hatte. Auch im früheren Leben war ich eine Priesterin gewesen. Ich starb an diesem Ort und erlebte vorher Todesängste. Wenige Tage nach dieser Offenbarung fuhr ich mit meiner Familie ans Meer. Dort kam an einem Nachmittag erneut die starke Panik. Mein Mann hielt den Raum für mich, er hielt mich und forderte mich auf, hinzuschauen. So stieg ich in die Panik hinab. Ich starb. Es war ein Tod. Es zerriss mich innerlich. Doch dann kam tiefer Friede.

Am nächsten Tag am Meer spürte ich die starke Verbindung zu meiner Mutter Erde – seit langem wieder! Die Wochen davor, hatte ich mich eher außerhalb meines Körpers wahrgenommen. Sie sprach zu mir und sagte mir: Du bist Schamanin! Verbinde dich mit mir in heiligen Zeremonien und an meinen Kraftplätzen, das wird dich heilen.

Als wir zurück nach Hause kehrten spürte ich, dass ich zur heiligen Höhle auf dem Cerro Zapotecas gehen musste. Laut den Einheimischen wurde diese Höhle nur von wenigen Menschen gefunden und tatsächlich waren uns im Juli, als wir das erste Mal den Cerro Zapoteca bestiegen einige begegnet, die uns nach unseren Fragen, genau das erwiderten und selber den Weg zur Höhle nicht kannten.

Doch wir fanden sie:). Nun, mehr als ein halbes Jahr später machte ich mich allein auf den Weg. Mein Mann findet immer den Weg, ich jedoch habe keinen sehr guten Orientierungssinn:). Doch nicht dieses Mal. Ich wusste in meinem Inneren genau, wo ich lang gehen musste. Ohne Zögern fand ich den Weg, durch Gestrüpp und verborgene Wege stand ich plötzlich vor der Höhle. Ich wusste: Auch in meinem früheren Leben war ich schon hier gewesen. Ich reinigte und segnete den Ort und hinterließ meine Kali Statue dort.

Es fühlte sich für mich nach Abschluss an. Am Abend hielt ich noch eine Feuerzeremonie.

Ich habe in den letzten Wochen wieder unglaublich viel gelernt. Was Hingabe ist und was Hingabe nicht ist. Wie sehr der Verstand alles kontrollieren will – selbst die Hingabe. Das wir niemals allein sind und die richtigen Menschen uns immer zur Seite stehen.
Aber auch, dass alles Ok ist. Unser Verstand mischt sich immer ein, er will uns vorschreiben, was wir fühlen „dürfen“ und was nicht. Alles ist gut so wie es ist. Wenn Panik da ist, oder Nicht-Hingabe oder Nicht-Vertrauen – alles ist wie es ist. Wenn wir es bekämpfen, es nicht da haben wollen, verschlimmert sich alles. Denn das alles sind Teile in uns, die angeschaut und gehalten werden wollen. Wenn wir uns sagen: Ich will das nicht fühlen, ich sollte das nicht fühlen – dann lehnen wir diese Teile ab und sie werden immer wütender und fordern durch Schmerz unsere Aufmerksamkeit. 
Deshalb: Schau hin! Fühle in dich hinein! Lehne keinen Teil mehr in dir ab, sondern umarme ihn.

Wieder einmal konnte ich erleben, wie wichtig es ist, meinem Inneren zu folgen, der Stimme die in mir spricht. Mir selbst zu glauben und zu vertrauen. Ja, ich habe an mir gezweifelt. Aber doch habe ich nicht aufgegeben. Noch nie in meinem Leben. Ich habe erneute die Kriegerin in mir gespürt, die immer allem auf den Grund gehen möchte.

Ich spürte und spüre die Kraft von Mutter Erde und ihrer Kraftplätze. Sie heilt uns, wenn wir uns wieder mit ihr verbinden.

Ich durfte auch erneut erleben wie wundervoll es ist meinen Mann an meiner Seite zu haben. Der immer für mich da ist und mir Raum gibt zu sein, wie ich bin. Der mich in transformierenden Zeiten hält, der mich in meine Dunkelheit begleitet. Er hat viele Zeremonien für und mit mir gehalten und mich einfach in den Arm genommen. Er stand auch in dieser „dunklen“ Zeit an meiner Seite, ohne zu beurteilen, ohne zu verurteilen – er war einfach nur da.

Das ist für mich Liebe. Für den anderen da sein , dem anderen Raum geben.

Da ich selbst durch schwere Zeiten in meiner Beziehung ging und auch hier so viele Muster und Glaubenssätze hochkamen, weiß ich, es kann sehr herausfordernd sein.

Doch auch hier war ich eine Kriegerin und habe unermüdlich in meinem Inneren gesucht und geheilt, so dass auch ich Stück für Stück heilte und meine Beziehung zu meinem Mann mit mir.

Es ist mir gerade nach meiner Transformation ein großes Bedürfnis Menschen zu helfen ihre Beziehungen zu heilen, sich selbst zu heilen, sich selbst zu finden und ihre Erfüllung zu finden.

Deshalb zeigen wir ab dem 23.2. unseren neuen kostenlosen Onlinekongress:

Hara meets Womb Power – Erfüllte Beziehungen.

Auch du bist herzlich eingeladen dabei zu sein!
Schau doch gerne schon einmal herein:

Onlinekongress Erfüllte Beziehungenhttp://www.hara-meets-wombpower.com

Alles Liebe,

Alicia