Vergebung – Freiheit durch loslassen

Was bedeutet Vergebung? Loslassen auf allen Ebenen. Endlich alte Wut, Groll, Schmerz und Schuldgefühle ziehen zu lassen.

Loslassen hört sich so einfach an, doch das ist es nicht immer. Dieser Schmerz ist oftmals so tief in uns verwurzelt, dass er uns verfolgt.

Seit ich mich erinnern kann, hatte ich ein angespanntes Verhältnis zu meinem Vater. Von klein auf fühlte ich mich nicht geliebt von ihm.

Als ich vor 10 Jahren nach Guatemala kam und dort der medialen Kristallheilerin Merrill begegnete, „scannte“ sie mich mit ihrem Kristall und sagte u. a.: „ Du hast eine schwache Leber, dort ist sehr viel Wut auf deinen Vater gespeichert.“ Viele Jahre war mir diese Wut überhaupt gar nicht bewusst gewesen. Sie war tief in mir verschlossen.

Der erste Schritt auf dem Weg der Vergebung war für mich, mir erst einmal bewusst zu werden. Das war sehr schmerzhaft und überhaupt nicht angenehm. Je tiefer ich ging, desto mehr Wut kam in mir hoch.

Und ich erkannte woher diese Wut in mir kam: Ich hatte den Glaubenssatz in mir, dass ich nicht gut genug bin, dass mein Vater mich nicht so liebt, wie ich bin und ich es ihm nie würde Recht machen können.

Ich hatte in meinem Leben verschiedene Phasen durchlaufen. Phasen in denen ich gegen ihn rebelliert hatte und Phasen in denen ich versuchte, ihm alles Recht zu machen, um seine Liebe zu bekommen.

Ich sah, wie sehr diese Wut in meinen Zellen steckte. Wie sehr ich seine Aufmerksamkeit, seine Liebe wollte. Und unbewusst alles versuchte.

Während meiner Einweihung zur Mayaschamanin wurde ich auf allen Ebenen eingeweiht. Ich ging durch den tiefsten Schmerz und die heftigsten Herausforderungen. Wir verloren finanziell alles und ich war gezwungen meinen Vater anzurufen und um Geld zu bitten – viele Male. Ich fühlte mich gedemütigt, fühlte Scham und Schuld, Minderwertigkeit und auch Wut. Und je tiefer ich in die Wut auf meinen Vater tauchte, desto mehr konnte ich erkennen, dass ein Teil von mir, immer noch gegen meinen Vater rebellierte, ein Teil von mir wollte, dass er sah, wie schlecht es mir ging, dass er sich um mich kümmert und mich liebte wie ich war. Puh, so viele verletzte Teile in mir! Wie sollte ich die bloß alle heilen??!!

Ich wollte den Schmerz unbedingt loswerden! Ich wollte vergeben! Ich meditierte und tauchte erneut und erneut in die Wut. Und sie blieb. Ich musste nur an meinen Vater denken und schon war die Wut da. Ich vermied Gespräche mit ihm, denn wenn wir auch nur kurz am Telefon sprachen, legte ich mich sofort mit ihm an, weil ich jedes Wort auf die Goldwaage legte und dieser Glaubenssatz mich unbewusst verfolgte und immer wieder dachte: „Aha! Schon wieder kann ich es ihm nicht Recht machen!“ Ich meditierte mehrere Jahre darüber und fühlte auch die Wut, immer wieder, doch sie ließ mich nicht los.

Bis ich endlich genug hatte. War es mein Verstand der an der Wut festhielt, der immer und immer wieder die alten Geschichten hervorholte?? Ich entschied mich, alles noch einmal anzuschauen:

War meine Geschichte wirklich wahr? Stimmte es, dass ich es ihm nicht Recht machen kann?

Tja, ich hatte einen klaren Beweis, damals, als ich nach Hause kam und ganz stolz eine 3 plus in Mathe geschrieben hatte (vorher hatte ich mehrere fünfen geschrieben) und er sagte: „Ja, nächstes Mal wird es dann eine 2!“

Ok, aber war das wirklich ein Beweis? Vor allem für all die Jahre meines Leids durch das Festhalten an diesem Glaubenssatz und der Wut auf meinen Vater?? So sicher war ich mir dann plötzlich auch nicht mehr. Ich schaute näher hin… Und ich sah, mein Vater war ein Mann, der von Natur aus seine Gefühle nicht gut ausdrücken konnte. Allerdings hatte er mir trotzdem häufig gezeigt, dass er mich liebte. Eigentlich immer wieder. Hm, also hatte ich jahrelang an etwas festgehalten, was gar nicht da war? Ich schaute mir die weitere „Geschichten“ meines Verstandes an. Und plötzlich war die Wut verschwunden. Ich fühlte mich frei. Konnte Vergebung so einfach sein?

Kurze Zeit später kamen meine Eltern zu Besuch. Ich hatte sie über ein Jahr nicht gesehen (wir leben in verschiedenen Ländern) und war aufgeregt. Wie würde unsere Begegnung sein? Würde ich mich wieder mit meinem Vater in die Haare kriegen, weil ich mich ständig angegriffen fühlte? Oder hatte ich wirklich vergeben?

Wir begrüßten uns alle herzlich und gingen nach kurzer Zeit mit den Kindern auf den Spielplatz. Mein ältester Sohn machte Klimmzüge und mein Vater fragte ihn, wie viele er schaffen würde. Mein Sohn erwiderte: „10!“ Mein Vater sagte: „Wenn du 20 schaffst, bist du gut!“. Ich fühlte einen Stich in mir: Sofort kam mein alter Glaubenssatz in mir zum Einsatz, das altbekannte Gefühl tauchte auf. Doch dann schien die Zeit still zu stehen. Ich blickte zu meinem Sohn und zu meinem Vater und wieder zurück. Mein Sohn war völlig unbeeindruckt und ich hatte eine unglaubliche Erkenntnis: Das war die Art meines Vaters ihn zu motivieren! Genau wie er mich damals mit dem Satz „ Nächstes Mal wird es dann eine 2.“ nur motivieren wollte! All die Jahre mit diesem Glaubenssatz in mir, der völlig falsch war! Und doch letztendlich gut für mich, denn ich erkannte, dass wir nur das sehen, was in uns ist, das was unsere Glaubenssätze uns erzählen. Bis wir sie erkennen und sie uns loslassen. Und dann sind wir ein Stück freier!

Ich überprüfte so auch andere Geschichten aus meiner Vergangenheit und konnte klar sehen: Mein Vater hatte immer sein bestes gegeben, er hatte mich immer geliebt, aber ich konnte es nicht erkennen, denn er war mir all die Jahre ein perfekter Spiegel gewesen: Ich liebte mich selbst nicht. Und solange ich mich selbst nicht liebte, konnte ich auch seine Liebe nicht wahrnehmen.

So oft glauben wir Geschichten. Wenn wir wirklich die Wahrheit erkennen möchten, uns alles mit anderen Augen – mit geöffneten Augen anschauen – erkennen wir, dass es doch anderes gemeint war. Wir sind so fokussiert auf unseren Schmerz, dass wir Scheuklappen auf haben und die andere Realität gar nicht mehr wahrnehmen können.

Das einzige was ich bedauere ist, dass ich so viele Jahre wütend auf meinen Vater war und mich dafür verschlossen habe, wie und wer er wirklich ist. Seitdem ich die Wahrheit sehen konnte und Vergebung in mein Leben kam habe ich eine wundervolle Beziehung zu ihm. Ich bin ihm so nah wie nie zuvor, ich konnte sehen, wie sehr er mich immer liebte. Wir telefonieren regelmäßig und sind voller Liebe und Verständnis füreinander. Dafür bin ich sehr dankbar.

Und genauso können wir auch uns selbst vergeben. Indem wir uns noch einmal zurück begeben, uns alles anschauen und sehen, dass wir immer unser bestes taten, was wir zu dem Zeitpunkt wussten und konnten. Jeder Mensch tut immer sein bestes. Je nach dem was unsere Glaubenssätze uns vorgeben. Nur unser Verstand möchte gerne in der alten Opferrolle bleiben und die Geschichten und Glaubenssätze wieder und wieder beleben. Nicht loslassen. Vergebung ist so einfach und immer jetzt möglich. Wenn wir offen sind, in uns hinein fühlen, spüren und auf den Grund gehen.

Jedes Mal wenn ich heute wütend auf jemanden bin, schaue ich: Welche Bedürfnisse hab ich in dieser Situation und welches sind die Bedürfnisse der anderen Person? Wenn ich mich selber verstehe und auch versuche die andere Person zu verstehen baut sich gar keine Wut oder Groll auf und es gibt nichts zu vergeben – alles ist gut. Immer.

Vergebung ist so ein wichtiges Thema. Denn Groll und Nichtvergebung halten uns fest, sorgen dafür dass wir nicht weiter gehen können, nicht unsere Kraft unsere Liebe entfalten können.

Am Samstag ist eine wundervolle Energie im spirituellen Mayakalender: 4 Ajmaq – Die Energie der Ahnen und der Vergebung, die sich mit dem Ton der Harmonie und des Gleichgewichts verbindet.

Dieser Tag ist ein wunderbarer Tag um tief in uns zu gehen, unsere Wunden und unseren Schmerz zu spüren und sie dem heiligen Feuer zur Transformation zu übergeben. Es ist ein perfekter Tag um Schuldgefühle ziehen zu lassen, uns selbst zu vergeben. Ajmaq steht ebenfalls für die Weisheit der Ahnen –diese helfen uns an diesem Tag bei der Vergebung!

Möchtest du dabei sein, um (online) am heiligen Feuer zu sitzen um zu vergeben und loszulassen?

Alicia Kusumitra verbindet dich mit dem heiligen Feuer und der Ajmaq- Vergebungskraft. Martina Haller leitet dich durch TiM – Transformation in Minuten – Quantenheilung, um jetzt schon geheilt zu sein.

Gemeinsam werden wir unsere Verletzungen ins Feuer geben und um Verzeihung bitten und uns auch selbst verzeihen und unsere Gefühle der Schuld loslassen. Die tief verwurzelte Schuld aus unseren Zellen löschen.

http://weibliche-kraft.de/mayafeuertransformation/

Alles Liebe,

eure Alicia.